Meydan Shopping Square
Ein neuer Prototyp von FOA
Cornelia Tomerius
Herausgeber: Michael Cesarz, Manina Ferreira-Erlenbach

Das Architekturbüro Foreign Office Architects aus London hat in Istanbul das Einkaufszentrum neu definiert: Der Shopping Square „Meydan“ ist keine vom urbanen Umfeld weitgehend isolierte Konsumwelt, sondern ein öffentlicher Platz mitten in einem neuen Stadtteil, eine grüne Oase als Treffpunkt und Begegnungsraum. Der Band dokumentiert das Projekt vom internationalen Wettbewerb mit Büros wie BRT Architekten, Chapman + Taylor oder J.S.K. Architekten bis zur Fertigstellung und beschreibt die Herausforderungen von Konzept und Konstruktion. Die außergewöhnliche Anlage bietet mögliche Antworten auf die Probleme der Megacity Istanbul, in der öffentliche Plätze und Grünflächen viel zu dünn gesät sind.

deutsch/englisch, 160 Seiten, mit 100 farbigen und 50 s/w Abbildungen, Französische Broschur, Jovis Verlag, Berlin, 2007, 35 Euro, ISBN 978-3-939633-30-3
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Ach du dickes B.
Eine Berliner Pleitengeschichte
Cornelia Tomerius

„Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu bauen“ – wer den Schaden hat, so zeigt das Airport-Debakel auf drastische Weise, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dabei hat das Flughafendesaster eine lange Tradition: Berlins Geschichte ist randvoll mit Blamagen, Flops und Luftnummern. Schuld an der Misere sind nicht immer die anderen: Zwar war Berlin oft vom Schicksal gebeutelt und Spielball fremder Mächte. Doch vieles, was schiefläuft, ist hausgemacht und wurzelt im Größenwahn, der die Stadt von jeher regiert. Wer nichts zu verlieren hat, wird mutig. Wer kein Geld hat, gibt erst recht gern aus. Dass man immer wieder Baden geht, scheint die Berliner indes kaum noch zu jucken – man zieht seine Kraft aus Niederlagen und Rückschlägen und macht das Scheitern flugs zur Tugend. »Ach du dickes B« schildert Berlins schönste Pleiten, Blasen und Blamagen, erzählt von prominenten Nieten und Versagern, erfolglosen Sportclubs, gescheiterten Olympiaträumen, von Bausünden und Konstruktionsfehlern, von S-Bahn-Entgleisungen, Affären und Skandalen. Es zeigt, was das permanente Scheitern mit der Stadt und ihren Menschen macht — und ergründet auf diese Weise das rätselhafte Wesen der Hauptstädter. (Klappentext)

„Cornelia Tomerius fasst die Berliner Blamagen erstmals zusammen – und verknüpft sie zusätzlich so geschickt und vergnüglich, dass die Lektüre eine helle Freude ist. (...) Das rätselhafte Wesen der Hauptstädter zu erklären, dazu ist die Autorin angetreten – und serviert zudem ein lehrreiches Stück Zeitgeschichte über prominente Nieten, gewaltige Bausünden. Und über das, was die permanente Pleite der Stadt ausmacht.“ Ruth Schneeberger, sueddeutsche.de

„Berlin hat sich schon oft zum Gespött der Öffentlichkeit gemacht. Sein Ruf als Hauptstadt der Pleiten, Pech und Pannen dürfte sich nach dem Desaster um den Flughafen endgültig festgesetzt haben. Es ist eben nur das jüngste Kapitel in einer Geschichte des Scheiterns, die die Autorin Cornelia Tomerius jetzt in dem sehr amüsanten Buch ‚Ach du dickes B! aufgeschrieben hat.“ Marietta Schwarz, Deutschlandfunk

„Inkompetenz, Größenwahn, kriminelle Machenschaften und von der Politik beförderte Geldvernichtung – das könnte wütend machen und liefert den Gegnern des Länderfinanzausgleichs haufenweise Munition. Doch Cornelia Tomerius ist es gelungen, aus diesen Zutaten ein überaus amüsantes Buch zu machen.“ Alexandra Müller, Hessischer Rundfunk

„Dieses Buch darf in keinem Berliner Bücherschrank fehlen!“ Gesa Ufer, Radio Eins

„Ein gewitztes Buch.“ Norbert Kron, Stilbruch, RBB

Broschiert, 208 Seiten, Berlin Verlag, April 2013, 12,99 Euro, ISBN 978-3827011459.
   
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Ein Jahr in Istanbul
Reise in den Alltag
Cornelia Tomerius

Eigentlich wollte Cornelia Tomerius in Istanbul nur schnell einen Job erledigen. Doch dann kommt alles etwas anders. Sie bleibt. Und erliegt der Schönheit und dem geheimnisvollen Zauber der Stadt am Bosporus wie dem Charme der Istanbuler. Sie lernt die Kunst der Improvisation und die Tücken des Türkischen. Sie erkundet Konstantinopel und erfährt, was einst wirklich im Harem des Sultans geschah. Sie entdeckt, warum der Istanbuler den Fußball so sehr braucht wie den Fahrtwind auf den Bosporus-Dampfern. Sie feiert Zuckerfest und Beschneidung und zündet den Silvesterbaum einfach eine Woche früher an. Am Ende muss sie eine Entscheidung fällen und eine Wette gewinnen. (Klappentext)

„Alltagstauglich: Der Untertitel des Buches lautet: Reise in den Alltag. Und tatsächlich lässt die Autorin einen großen Türspalt zu ihrem Leben in Istanbul offen. Sie schreibt sehr persönlich über ihre Begegnungen mit Menschen vor Ort, das quirlige Leben in der Metropole, den Spagat der Einwohner zwischen Moderne und Tradition, beschreibt lieb gewonnene Rituale und die Kunst der Improvisation. Perfekt für alle, die mehr aus dem Alltag der Istanbuler wissen wollen.“ (Geo)

„Die literarische Form der Reisereportage macht das Buch zu einem Lesevergnügen mit dem netten Nebeneffekt, viel über eine Stadt dazugelernt zu haben.“ (Hessischer Rundfunk)

„Die Journalistin Tomerius verbringt ein Jahr in Istanbul, um das Alltagsleben der Istanbuler kennen zu lernen. Es handelt sich bei dem Buch um eine Reportage und einen Roman über das Leben in Istanbul, über Freundschaft und Liebe. Die Erzählerin schildert ihre Erlebnisse in Istanbul in zwölf Monatskapiteln zwischen März und Februar. Kritik: Tomerius schreibt kurzweilig und skizziert die Stadt und das Leben mit all ihren Facetten. Der Leser lernt eine Menge über das nicht einfache Leben in der Metropole kennen. Vielleicht manchmal etwas zu kitschig und klischeehaft, aber immer liebenswert.“ (arte)

„Eine beschwingte Reiselektüre, die auf humorvolle Weise Einblick in die türkische Mentalität und muslimische Tradition gewährt.“ (Frau und Kultur)

Broschiert, 192 Seiten, Herder, Freiburg, März 2008, 12,90 Euro, ISBN 978-3451059407
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Als Co-Autorin und Beitragende


Istanbul,
„sterbende Schöne“ zwischen Orient und Okzident?
Gastgeber: Wilhelm Genazino

„Für mich ist Istanbul wie eine Schatulle – jede kleine Kiste steckt voller Juwelen, kostbarer Steine, und diese erschaffen die Stadt. Die verborgenen Schätze gibt es immer noch. Aber eines Tages wird es mit ihnen vorbei sein“, so Ara Güler wehmütig in seinem Interview mit corsofolio. Doch bevor es vorbei ist, reisen wir mit Wilhelm Genazino in diese Stadt, die drei Weltreichen als Hauptstadt diente, und seit tausenden Jahren Kulturraum dreier Weltregionen ist, eine „Schöne“, die schon immer Einwandererstadt war. Wir begeben uns auf die Spuren der Menschen, die sich hier niedergelassen haben, deren Geschichte und Geschichten heute die Stadt, ihre Musik und Literatur, ihre Kunst, ihre Widersprüche, ihren Reiz, ihre kulturelle und wirtschaftliche Dynamik bestimmen. Mit Originalbeiträgen u.a. von Tilman Spreckelsen, Karl-Markus Gauß, Esmahan Aykol, Özlem Topçu, Pinar Selek, Bedri Baykam, Janet Riedel, Cornelia Tomerius, Ulli Kulke, Mario Rispo, Daniel Steinvorth, Jesco Denzel, Perihan Magden, Rahmi Koç, Joachim Sartorius und dem Bilderbogen von Ara Güler. (Verlagspräsentation)

160 Seiten, Corso Verlag Hamburg, 2011, 26,95 Euro, ISBN 978-3-86260-021-2
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Operation 2012
Leipzigs deutscher Olympiatrip
Grit Hartmann, Cornelia Jeske, Jens Weinreich

Freudentaumel am 12. April 2003: Leipzig wird deutsche Bewerberstadt für Olympia 2012. Doch was im Frühjahr wie ein Wunder schien, schafft Verwunderung im Herbst: Stasivergangenheiten kommen ans Licht, Provisionen, Aktenvernichtung, Rücktritte halten die Medien in Atem. Im Dezember ein neuer Anlauf unter dem Motto »one family« mit neu gestaltetem Flammenlogo. Grit Hartmann, Cornelia Jeske und Jens Weinreich wägen Vorteile und Risiken der Bewerbung ab, messen die Konzepte für Sportstätten, Beherbergung und Transport an den neuen IOC-Kriterien, stellen Leipziger Olympiasieger vor, geben Einblick in die Debatten der Gremien der Olympia-GmbH. Ein aufregendes Portrait der deutschen olympischen Familie. (Klappentext)

„Spannend wie ein Krimi und recherchiert wie ein guter Zeitungsartikel.“ (Rheinische Post)

„Den Autoren ist ein spannendes Lesebuch gelungen über die Macht der olympischen Idee und ihre Auswirkungen auf eine Stadt.“ (ZDF)

„Kein leichtes, aber ein aufschlussreiches Buch.“ (Tagesspiegel)

Ein aufregendes Portrait der deutschen olympischen Familie.“ (Osterland Sonntag)

295 Seiten, Forum Verlag Leipzig, 2004, 22,90 Euro, ISBN 978-3-931801-32-8.
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Stadiongeschichten
1863 - 2012: Leipzig zwischen Turnfest, Traumarena und Olympia
Grit Hartmann, Cornelia Jeske, Daniel Sturm

Wenn im Mai mehr als 100.000 Besucher zum Deutschen Turnfest nach Leipzig strömen, wird eine imposante, rund 90 Millionen Euro teure Arena in die Wälle des alten Zentralstadions eingepflanzt sein. Der Neubau auf Traditionsgelände mitten in der Stadt versöhnt Sportgeschichte mit Zukunftsträumen für die Fußball-WM 2006 und Olympia 2012. Er könnte sich aber auch als schöne Schimäre entpuppen. Welchen Gewinn verspricht die blühende Stadionlandschaft mit Fußballarena, Mehrzwecksporthalle und weiteren Projekten am Elsterflutbecken? Die Autoren sind in Leipzig unterwegs – mit Athleten und Turnfestmachern, Investoren, Politikern und Architekten von einst und heute. Sie erzählen von Leuchtturm-Mentalitäten und kleinen Geldbeuteln, von Festen und Verfall, von Baustellen und Pleiten, von Jubel und Enttäuschungen. Bisher unentdeckt gebliebene Dokumente legen verschüttete Historie aus den Zeiten von Nationalsozialismus und DDR frei. Entstanden ist ein farbiges Mosaik aus drei Jahrhunderten, das die Liaison von Sport, Politik, Wirtschaft und urbaner Architektur aufleben lässt. (Klappentext)

„In dem Buch »Stadiongeschichten« wird mit den Aufbaumythen von einst aufgeräumt und auch etwas mehr Licht in das historische Dunkel der ersten Beinahe-Olympiabewerbung Leipzigs gebracht.“ (Die Welt)

144 Seiten, Forum Verlag Leipzig, 2003, ISBN 3-931801-40-3
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Als Ghostwriterin und Schreibcoach (Auswahl)


Ungezähmt

Mein Leben

Karin Baal mit Cornelia Tomerius


Aus 700 Bewerberinnen wird das 15-jährige Arbeitermädchen ausgewählt, die Rolle der eiskalten Schönen an der Seite von Horst Buchholz in „Die Halbstarken” zu spielen. Unzählige Filme (u. a. „Berlin Alexanderplatz” und „Lili Marleen” mit Rainer Werner Fassbinder, Edgar-Wallace-Verfilmungen), vier Ehen (u.a. mit Helmut Lohner) und einige Alkoholeskapaden später lebt Karin Baal heute in Berlin Charlottenburg. Sie ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen und dreht noch immer Filme. Oft genug haben Journalisten angeklopft, um die Rechte an ihrer Biografie zu erwerben. Doch nach unzähligen schlechten Erfahrungen mit der Presse hat sie stets abgewehrt. Jetzt ist sie über siebzig – und findet, es ist an der Zeit, ihr Leben zu erzählen.


„ (...) keine Anekdotensammlung, sondern ein spannend zu lesender Lebensbericht.“ (Filmbulletin)


„Wer mehr über Karin Baal, ihre Filme und ihr Privatleben erfahren möchte, aber auch über den Deutschen Film in den 1950er bis hin zu den 1970er Jahren, der solle diese wunderbare Biographie nicht verpassen.“ (Der Zauberspiegel)


„Unter dem Titel ‚Ungezähmt‘ erzählt sie von ihren großen Erfolgen, aber sehr offen auch von Niederlagen und Krisen.“ (dpa)


„ (...) und die Ehrlichkeit, mit der Karin Baal darin ihre Vergangenheit thematisiert, überrascht.“ (Gala)


240 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 24 Farbtafeln, Südwest Verlag, 2012, 18,99 Euro, ISBN 978-3517087221

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Die letzte Nacht
Mein Leben als iranischer Kindersoldat
Cyrus Parsa Avramian mit Cornelia Tomerius

Teheran 1979: Die Islamische Revolution zeigt ihr schreckliches Gesicht. Mit fünf Jahren wird Cyrus Avramian von seiner Familie getrennt und in ein Kinderlager gesteckt. Zwölf Jahre lang war er in Gefangenschaft, wurde misshandelt, vergewaltigt und zum Kindersoldaten ausgebildet. Über viele Umwege kam er nach Deutschland, wo er mit einer neuen Identität untergetaucht ist. Als einer der wenigen Überlebenden erzählt er vom grausamen Schicksal vieler Kinder im Iran, denen jegliche Freiheit und Würde genommen wurde.

„Wer wirklich wissen möchte, was damals im Iran-Krieg abgelaufen ist, muss dieses Buch lesen. Es ist eine furchtbare Geschichte eines Opfers und dessen Leiden und kleine Freuden.“ (fachbuchkritik.de)

„Das Buch ist nichts für schwache Nerven! Doch es kann auf die schlimmen Schicksale, die viele Flüchtlinge dazu gezwungen haben, ihr Land zu verlassen, aufmerksam machen. Lesenswert!“ (Buchprofile/Medienprofile. Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit)


260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Herder Verlag, Freiburg, Februar 2012, 19,99 Euro, ISBN 978-3-451-30535-1
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Es geht ums Überleben
Mein Einsatz für die Christen im Irak

Hatune Dogan mit Cornelia Tomerius

Verfolgt, getreten, erniedrigt – Christen im Irak sind unvorstellbaren Misshandlungen ausgesetzt. Sr. Hatune Dogan, die türkisch-christliche Ordensschwester, die mit unglaublicher Energie humanitäre Projekte vorantreibt, hat die Not derer erkannt, die trotz Verfolgung an ihrem christlichen Glauben festhalten. Furchtlos setzt sie sich für Notleidende weltweit und für die verfolgten Christen im Irak und anderen muslimischen Ländern ein. Ein spannendes, ein bestürzendes Buch. (Klappentext)

„Mitreißend kann sie erzählen. Da werden schon mal Jahre übersprungen, um dann zurückzukehren zu den Wurzeln und erneut ins Jetzt zu wechseln. Ein solches Leben verträgt offenbar keine starre chronologische Erzählung. Die Lage der Christen in der Türkei und in den Ländern des Nahen Ostens – die durch Benachteiligung, Vertreibung und Bedrohung immer weniger werden – breitet sich vor dem Leser aus, der Bogen spannt sich vom Völkermord an den Armeniern und Ostsyrern bis hin zum heutigen Exodus unter dem Druck der Islamisten.“ (Rheinischer Merkur)

„Eines der mutigsten und wichtigsten Bücher der letzten Jahre, das einen traurig und wütend macht, aber auch Hoffnung schenkt. Die Politik sollte Menschen wie Hatune Dogan gut zuhören und sich genau überlegen, wie viel ihr die Einhaltung grundlegender Menschenrechte wert ist.“ (Münchener Kirchenradio)

200 Seiten mit 8 Seiten Abbildungen, Herder Spektrum, Freiburg, 2010, 16,95 Euro,
ISBN 978-3-451-30228-2
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Thema Architektur und Stadtplanung